"Mit Tiefgang" 

Samstag, 24. Juli 2021, 17 Uhr  
Kelter Hohenhaslach 


Johann Nepomuk Hummel  I  Klavierquintett es-moll op. 87
Max Bruch  I  Streichquintett Es-Dur
Heinrich Ignaz Franz von Biber  Battalia für Streicher
Felix Mendelssohn Bartholdy I  Klaviersextett D-Dur op. 110

Alexander Sonderegger  I  Klavier
Julia Ungureanu   //  Theresa Sophie Reustle  I  Violine   
Stefan Fehlandt   //  Till Breitkreutz  I  Viola
Karl Stauber  I  Violoncello  //  Benedikt Büscher  I  Kontrabass

Mit einem Fest der Kammermusik starten wir in unsere neue Konzertreihe! Wie bei einem großen Wein ist auch in der Musik das Fundament von essenzieller Bedeutung. Und so widmen sich die sieben international tätigen Musiker dieses Abends zwei selten gespielten Juwelen der Kammermusik, bei welchen der Kontrabass das Fundament dieser äußerst virtuosen Werke bildet. Dazu erklingen zwei hoch unterschätze Komponisten der deutschen Romantik und des habsburgischen Hochbarock: Max Bruch und Heinrich Ignaz Franz von Biber. Freuen Sie sich auf einen Konzertabend, welcher die Vielfalt musikalischer Sprachen abbildet und einen sommerlichen Ausklang auf dem Kelterplatz!

"Im Feuerstrom der Reben" 

Samstag, 04. September 2021, 17 Uhr 
Foyer des Lichtenstern-Gymnasiums Sachsenheim  


Arien und Duette aus Operetten von F. Lehár, J. Strauß Sohn,
E. Kálmán, F. von Suppé u.a.

Sandra Bildmann  I  Sopran  //  Robin Neck I  Tenor
Philharmonische Solisten Stuttgart

"Im Feuerstrom der Reben sprüht ein himmlisch Leben" heißt es in Johann Strauß' Hommage an den Champagner. In der Operette "Die Fledermaus" feiern sie ein rauschendes Silvesterfest in illustrer Gesellschaft, ausgelassen und sorgenfrei - eine Sehnsucht, die derzeit wohl noch größer ist als sie je war.
Sandra Bildmann und Robin Neck wollen mit einem Potpourri gefühlvoller, knisternder und mitreißender Operetten-Hits dieses himmlische Leben nach Sachsenheim holen. Ein Gläsle Sekt, ein bisschen Seligkeit und zwei Herzen im Dreivierteltakt.


in Kooperation mit der Stadt Sachsenheim

"Bach und Bacchus" 

Samstag, 02. Oktober 2021, 17 Uhr
Ev. Kirche St. Remigius Häfnerhaslach

                                 

Johann Sebastian Bach  I  Aus den Suiten für Viola solo BWV 1007-1012
dazu Rezitation aus Texten um den Wein und darüber hinaus von Lessing, Goethe, Schiller bis Robert Gernhardt.

Andra Darzins  I  Viola  //  Annegret Müller  I  Rezitation

Im November 1748 schickte Johann Elias Bach, Kantor in Schweinfurt, seinem Cousin Johann Sebastian Bach ein Fass Schweinfurter Wein. Leider überlebte der Inhalt auf bis heute ungeklärte Weise kaum seine Reise nach Leipzig, sodass Johann Sebastian seinem Cousin in einem Brief über den Verlust dieser "edlen Gabe Gottes" klagte. Dass Bachs Musik eine genauso "edle Gabe" darstellt zeigt an diesem Abend die australisch-lettische Bratschistin Andra Darzins, eine international geschätzte Bratschistin und Hochschulprofessorin, ausgezeichnet mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik. Begleitet wird sie dabei mit Texten über den Wein und darüber hinaus, rezitiert von Sprechkünstlerin Annegret Müller, Professorin für Sprechkunst an der HMDK Stuttgart.

"Im Weinberg des Herrn" 

Samstag, 06. November 2021, 17 Uhr
Ev. Kirche St. Georg Hohenhaslach

                                                  

Bach/arr. Mozart  I  Präludium und Fuge für Streichtrio KV 404a
Henry Purcell et al.  I  Lieder für Sopran und Streichquartett
Heinrich Ignaz Franz von Biber  I  Serenade "der Nachtwächter"
Anton Bruckner  I  Streichquintett F-Dur WAB 433

Karl-Wendling-Ensemble
Sandra Bildmann 
I  Sopran

Naturmystik und tiefe Religiosität spiegeln sich bis heute für jeden Zuhörer unverkennbar in Anton Bruckners Musik wider. "Frommgläubig im Herzen, ungeschminkt in seinem Wesen" wurde der große Sinfoniker von einem Kollegen zeitlebens beschrieben. Das grandiose Streichquintett bleibt sein einzig vollgültiges Kammermusikwerk und schafft gerade als dieses, Bruckners Musik voller Mystik, Größe, Zerbrechlichkeit und Liebe unter dem Brennglas darzustellen. Wie im ersten Konzert begegnen wir an diesem Abend wieder Heinrich Ignaz Franz von Biber - diesmal mit seiner "Serenada à cinque". Biber lässt hier in einem der Mittelsätze einen traditionellen Nachtwächterruf erklingen um das Ende eines Tages einzuläuten. Genauso wie wir mit diesem herbstlichen Konzert das Ende unserer ersten Spielzeit einläuten!

in Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart